|
Was ist Coaching überhaupt?
Welche Ansätze, Methoden und Tools gibt
es?
Welche Vorzüge und welche Risiken haben die einzelnen Ansätze
im Führungsprozess?
Was unterscheidet einen Coach von einer Führungskraft
mit klassischem Rollenverständnis?
Kann eine Führungskraft überhaupt die "eigenen"
Mitarbeiter coachen?
Welche Grenzen gibt es und welche Rollenkonflikte tun sich auf?
Welche Coaching-Tools sind für eine Führungskraft im betrieblichen
Alltag oder in Projekten praktikabel? Welche zusätzlichen Fähigkeiten
brauchen Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter coachen
wollen?
Welches Verhalten ist künftig ungeeignet?
Wie ist durch Coaching eine Entlastung der Führungskraft möglich?
Wie können sich Führungskräfte durch eine Coaching-Kultur
selbst weiterentwickeln?
Hier die Antworten unserer dreitägigen Kompakt-Ausbildung für
Führungskräfte:
1. Tag:
Coaching-Ansätze und Methoden im Überblick
Die wichtigsten Coaching-Schulen werden komprimiert
und kritisch präsentiert: von kognitiven Ansätzen, über
körperorientierte Coachingansätze bis hin zum systemischen
Coaching. Die Teilnehmer können die konträren Ansätze
aus einer Meta-Ebene vergleichen und auf ihre Nützlichkeit
und Anwendbarkeit überprüfen. Die Teilnehmer testen die
Methoden an eigenen Themen. Markttransparenz und Anwendungsnutzen
werden aktuell hergestellt!
Self-Coaching für Führungskräfte
Wer coacht die Führungskraft? Ein externer
Berater, die Mitarbeiter oder die Führungskraft sich selbst?
Das Seminar zeigt strukturierte und systematische Vorgehensweisen,
wie Führungskräfte ihre Führungskompetenz selbst
entwickeln.
2. Tag:
Coaching von "Untergebenen" - Chancen und Gefahren
Wo liegen die Grenzen des "Selbermachens"?
Oder doch besser gleich einen externen Coach holen? Ja, eine Vielzahl
von Erwartungen zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern
legen die Messlatte hoch. Hier kommt es schnell zu Frustrationen
auf beiden Seiten, wenn Rollen, Vorgehensweisen und Ziele unsauber
im Führungsalltag kommuniziert werden. Im Seminar werden die
Unterschiede und Schnittstellen zwischen Coach und Führungskraft
kritisch herausgearbeitet. Jede Führungskraft definiert ihr
eigenes Anforderungsprofil und Selbstverständnis als Coach
der Mitarbeiter.
Coaching-Tools für das Mitarbeiter-Gespräch
Für das zentrale Führungsinstrument
"Mitarbeitergespräche" mit allen Facetten wie Zielvereinbarung,
Förderung, Kritik, Anerkennung und dem Feedback von unten nach
oben sind hier die geeigneten Coaching-Werkzeuge zusammengetragen.
Schwierige, aktuell anstehende Führungsaufgaben werden hier
beispielhaft gelöst.
Kurzzeit-Coaching durch die Führungskraft
Die Mitarbeiter sind weltweit in Projekten verteilt,
die Führungsspanne wird aus Kostengründen zunehmend größer.
Dadurch werden die persönlichen Kontakte der Führenden
zu ihren Fachkräften immer seltener. Wie führt man Mitarbeiter
auf Distanz? Welche Medien eignen sich zur Unterstützung des
Coaching-Prozesses. Wie coacht man Mitarbeiter in kurzen persönlichen
Gesprächen zwischen Tür und Angel? Im Kurzzeit-Coaching
sind all die Tools zur Mitarbeiter-Förderung enthalten, die
einfach und schnell umsetzbar sind.
3. Tag:
Team- und Projekt-Coaching
Neben dem Einzel-Coaching bekommt der Prozess
des Team-Coachings größere Bedeutung, weil in fließenden
Organisations- und Projektstrukturen immer mehr der Leadership-Erfolg
von Teamergebnissen abhängt. Fachkräfte unterschätzen
noch häufig die Bedeutung sauberer Projektabläufe und
der dazu gehörenden Verhaltensabsprachen. Projekte scheitern
häufiger an Menschen als an Sachzwängen. Das Seminar schafft
einen kritischen Überblick in den Bereichen Diagnoseinstrumente,
Methoden zur Team-Bildung, Formierung und Ansätze der Teamentwicklung.
Auch die Möglichkeiten eines Coachings der Teamsteuerung werden
aufgezeigt.
Konflikt-Coaching / Mediation
Zwischenmenschliche Konflikte im Arbeitsprozess
erlauben nicht immer die Einschaltung eines professionellen externen
Coaches. Der Führungskraft werden effektive Mediationsverfahren
und -Verhaltensweisen an die Hand gegeben, um Konflikte ressourcenschonend
zu klären. Es wird ebenfalls aufgezeigt, wie Führungskräfte
Konflikten vorbeugen oder sie gezielt als Wegbereiter der Innovation
nutzen. Mediations-Skills werden zu einem zentralen Bestandteil
der Führungsinstrumente kompetenter Vorgesetzter.
Druckversion
|